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Unsere Kinder sind unsere Zukunft

Die Schulkinder  in der DDR der 70er Jahre lasen aus ihrem Lesebuch eine Geschichte über die kubanische Revolution. Zu den ersten Zielen der kubanischen Revolution 1959, so erfahren die Schüler, gehörten ein Glas Milch am Tag für jedes Kind, Bildung für jedes Kind und Mittagessen für jedes Kind.

September 1970, 6000 Kilometer südlich von Kuba, gewinnt Salvador Allende, ein Sozialist, die Wahlen. Auch er setzt sich für die Besserung der Bildung für alle Kinder Chiles einschließlich deren Versorgung mit Schulessen ein.

Achtundvierzig Jahre später und zwölftausend Kilometer nordöstlich müssen Schüler auf warmes Mittagessen verzichten.

Die zurecht erbosten Eltern erfahren, dies geschähe aus „Sicherheitsgründen“ und wegen „unhaltbarer Hygiene“ (sic!).

Diese Schule, die Ulmengrundschule, steht nicht irgendwo in Lateinamerika in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Sie steht im östlichsten Bezirk der deutschen Hauptstadt Berlin, in Marzahn Hellersdorf. Über diesen Bezirk herrscht kein blutrünstiger Diktator Batista oder Pinochet. Nein, die Stadt Berlin wird Rot-Rot-Grün regiert.

An einer anderen Schule in Marzahn-Hellerdorf teilen sich hunderte Kinder eine Handvoll Toiletten. Sie stehen in ihren Unterrichtspausen also qualvoll Schlange, anstatt sich für die nächste Unterrichtsstunde zu entspannen.

Der Bezirk Marzahn Hellersdorf hat eine linke Bürgermeisterin und einen Schulstadtrat von der SPD.

Warum, fragt sich der Bürger, bekommen die links-roten Funktionäre nicht hin, was den Revolutionären des 20. Jahrhunderts erstrangig wichtig war?

Die Antwort liegt in der Beziehung eben dieser Menschen zu ihrem Land, zu ihrem Volk.

Castro, Che und Allende lebten für ihr Volk. Che und Allende starben für ihr Volk.

Die an den Töpfen der Macht sitzenden rot-rot-grün-Funktionäre des 21. Jahrhunderts haben ihr Volk längst vergessen, empfinden es als renitentes „Pack“ (Gabriel).

Statt dessen sind sie bemüht, die „Population-Engeneering-Experimente“ der Herrschenden dieser Welt umzusetzen. Sie verwenden Mittel und Ressourcen, um genau der Klientel zu Diensten zu sein, welcher sie eigentlich, wenn sie das Wort sozial im Munde führen, widerstehen müssten.

In Eile entstehen Gemeinschaftsunterkünfte, werden Spielplätze für Migranten geschaffen und im Übrigen beschimpft die rot-rot-grüne Garde den Bürger als Pack und als Populisten.

Noch können die verratenen Bürger sich an der nächsten Wahlurne gegen den Verrat und die Unwilligkeit der aktuell herrschenden Politik-Kaste wehren.

Wir werden das nicht vergessen.