Friday for Kiekemal

Heute sind die Kinder der „Kiekemal Grundschule“ (vor Unterrichtsbeginn!) auf die Straße gegangen. Aber anders als die üblichen Freitags-Schulschwänzer fordern sie von der Politik, endlich für bessere Bedingungen in und an ihrer Schule zu sorgen. Diese platzt nämlich aus allen Nähten und macht das Lernen für alle Beteiligten nicht gerade leichter.

Die viel gelobte Schulbau-Offensive kommt nicht voran und statt die mobilen Unterrichtsräume endlich aufzustellen, karrt man die Kinder in Shuttlebussen quer durch den Bezirk. Ja liebe Kinder, so ist es richtig, macht diesen Phrasendreschern im Berliner Senat endlich Beine! 
Diese Politik hat versagt, sie gefährdet Eure Zukunft und das nicht erst seit gestern.

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In der Bezirksverordnetenversammlung rühmt sich die SPD ihrer Kompetenz. Was man, so Stadtrat Lemm, schon allein daran sieht, daß die SPD seit 30 Jahren im Berliner Senat das Schulressort besetzt.
Noch Fragen?
Etwas Bescheidenheit und Demut wären angesichts der Probleme besser angebracht.

Denn der Mangel an Schulplätzen wurde nicht erst mit Beginn der Legislaturperiode offenbar. Ausdrücklich begrüßen wir die Bemühungen des rot-rot-grünen Senats. Wir, die Fraktion der AfD, unterstützen jeden vernünftigen Vorschlag, der zur Verbesserung der Schulsituation in unserem Bezirk führt.
Zum Nicht-oder-doch-Ausbau des Schulstandortes an der Elsenstraße berichtet die Lokalpresse regelmäßig und ausführlich.
Unverständlich ist uns das Gebaren des Senats, dem Bezirksamt immer wieder sprichwörtliche „Knüppel zwischen die Beine zu schmeißen“.

Die Bezirksverwaltung erstellt Berichte, die regelmäßig ergänzt werden. Schulentwicklungsplan und Demographiebericht erfassen die Entwicklung der Schülerzahlen für die Sozialräume fast straßengenau. Anhand der Geburten kann man leicht ausrechnen, wann und wieviele Kinder in welchem Grundschuleinzugsgebiet eingeschult werden müssen. Die Wanderbewegungen in unseren Bezirk hinein und heraus werden statistisch erfaßt.
Woran liegt es, daß die Schulen und Schulplätze nicht ausreichen,
im konkreten Fall der Mahlsdorfer Kiekemal-Grundschule?