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Budapest

Unser Bezirk Marzahn-Hellersdorf unterhält seit 1991 eine Städtepartnerschaft mit dem XV. Bezirk der ungarischen Hauptstadt Budapest. Der 15. März ist in Ungarn einer der drei Nationalfeiertage. Aus diesem Grund reiste eine Gruppe Berliner AfD-Mitglieder nach Budapest, um mit den Ungarn diesen Tag zu feiern. Die Ungarn standen rund 150 Jahre unter türkischer Fremdherrschaft. Das Wort „Multi-Kultur“ definieren sie anders als die Vertreter der Parteien hierzulande links der AfD. Die Ungarn sind sehr stolz auf ihre Nation, nationalbewußt eben.

Die Reise erfolgte ausschließlich auf eigene Kosten.

Rückflug nach Berlin

Bei der Ungarn-Reise im vorigen Jahr 2019 war unser AfD-Reisebus bei der Abfahrt vom Ostbahnhof mit Farbbeuteln und Steinen angegriffen und beschädigt worden. In diesem Jahr schützten uns die Anti-Terror-Maßnahmen der Bundesregierung auf Flughäfen vor dem Terror der staatsfinanzierten Antifa. Wir reisten auf verschiedenen Fluglinien zu verschiedenen Zeiten nach Budapest. (Ätsch!)

Der Freitag begann mit einer ersten Stadterkundung einschließlich einer Führung durch das ungarische Parlament und endete mit einem musikalisch untermalten Abendessen. Am Samstag stand uns ein Bus zur Verfügung. Wir fuhren nach Norden zum Donauknie. Unterwegs wurden wir in einem Gasthaus erwartet und fürwahr ritterlich bewirtet. Wir besuchten Visegrad und erfuhren historische Hintergründe (Visegrad-Staaten).

Wegen Corona-Ansteckungsgefahr sagte die ungarische Regierung die offizielle Feierlichkeit ab. Unser Ersatzprogramm bestand in einer Zugfahrt nach Szentendre, einem Museumstädtchen nördlich von Budapest.
Die Abende verbrachten wir, wo sonst, in urigen Gaststuben. Vor dem Schlafengehen gab es die unvermeidlichen „Absacker“ an der Hotelbar. Apropos Hotel: Wir dürfen wiederkommen!

Die Angst vor Ansteckung mit dem Corona-Virus war überall in der Stadt sichtbar.
Übrigens: In Budapest erscheint eine kleines, aber sehr feines deutschsprachiges Blatt, die „Budapester Zeitung“. Wer sich an den deutschen „Qualitätsmedien“ vorbei über Ungarn und Budapest informieren möchte, sollte diese Primärquelle nutzen.




Corona

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Marzahn-Hellersdorf,

unser Bezirk erlebt zurzeit eine der schwersten Krisen der Nachkriegsgeschichte. Mit atemberaubender Geschwindigkeit wurden in den letzten Tagen auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene tiefgreifende Entscheidungen getroffen. Niemand weiß, wie lange dieser Zustand noch anhalten wird. Die wirtschaftlichen Folgen dieser Maßnahmen sind kaum abzuschätzen. Weitere Einschränkungen sind denkbar. Selbst Grenzschließungen sind nun auf einmal doch möglich, obwohl Bundeskanzlerin Merkel das bisher für ausgeschlossen hielt.

Der kommunalpolitische Betrieb in der Bezirksverordnetenversammlung ruht. Ausschuss- und BVV-Sitzungen sind bis Mitte April ausgesetzt. Das Bezirksamt arbeitet mit eingeschränktem öffentlichem Betrieb weiter.
In der aktuellen Ausnahmesituation müssen wir zusammenstehen. Denken wir an die Schwächsten und helfen einander. Mit Ruhe und Besonnenheit werden wir diese Herausforderung meistern.

Unsere Fraktion ist weiterhin für Sie erreichbar. Sollten Sie Anregungen, Fragen oder Ideen haben, so wenden Sie sich wie gewohnt vertrauensvoll an uns.