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Übergabe Marcana-Schule nach Sanierung

Heute um 9 Uhr wurde Haus 1 der Marcana-Schule nach Renovierung/Sanierung feierlich übergeben. Diese Übergabefeiern sind eine gute Gelegenheit für uns Bezirksverordnete, die Schulen unseres Bezirkes einmal näher kennenzulernen.

Für gewöhnlich läuft dies immer so ab: Es kommen Gäste, die beteiligten Baufirmen, die beteiligten Beamten/ Bediensteten des BA, der Schulaufsicht Außenstelle MaHe. Weiterhin möglichst viele Eltern und möglichst viele Bezirksverordnete. Ehrengäste sind ab AgH aufwärts. Heute Gunnar Lindemann, Mitglied des Abgeordnetenhauses und die bei jeder Veranstaltung unvermeidliche Frau Pau, die Vizepräsidentin des Bundestages, die ihre Freude nicht so richtig zeigen kann, wenn sie uns bei den Veranstaltungen antrifft.
Gern hätten auch wir von der AfD unseren Bundestagsvizepräsidenten (oder -in) in unseren Bezirk Marzahn-Hellersdorf mitgebracht. Doch leider, leider hat unsere AfD-Fraktion im Bundestag immer noch keinen Vizepräsidenten, weil die „schon länger dort sitzenden Fraktionen“ des Bundestages unserer Bundestagsfraktion dieses Amt nicht zugestehen wollen.

Doch zurück zum Thema! Die Bezirksstadträte Frau Witt (Linke) und Herr Lemm (SPD) sowie die Schulleiterin Frau Wronski halten kurze, kindgerechte Ansprachen. Dazwischen führen Kinder Programme auf. Das ist eigentlich das Beste an solchen Tagen. Es ist eine Freude, den Kleinen zuzusehen, wie sie voller Stolz ihr Gedicht, Lied oder Tanz aufführen. Wie aufgeregt sie vor der Aufführung sind und durch den Türspalt einen Blick erhaschen, denn in der Schule ist heute etwas Besonderes los! Vor und nach der Aufführung bekommen die kleinen Künstler großen Applaus.

Es folgt ein geführter Rundgang durch das Haus. Der Unterricht läuft derweil. Heute besuchten wir zwei erste Klassen während des Unterrichts für je einige Minuten. Meine Güte, da sitzen die Kleinen auf ihren Stühlchen und lernen.
Die Klassenräume sind modern, aber richtig gemütlich eingerichtet. Die Klassenstärke liegt um die 25 (plus) Kinder. Viele Stühle sind wegen der umgehenden Erkältungswelle heute leider leer.

Die Lehrer und die Kinder sind sichtlich stolz auf ihre Schule. Zu Recht, und sie haben es verdient, daß viele Bezirksverordnete ihnen den Respekt erweisen, ihre Einladung annehmen und an ihrer Feier teilnehmen. Wir von der AfD nehmen dies sehr ernst. Heute war unsere Fraktion mit drei Vertretern plus Gunnar Lindemann als Wahlkreispolitiker präsent.

Die Mädchen-Tanzgruppe aus dem Haus 2 der Marcana-Schule gleich nebenan, alles Sechstklässlerinnen, nahmen an dem Rundgang durch ihr Nachbarhaus teil und erzählten uns viele Dinge. Das reichte von Privatem (Mutti, Omi und ich stricken und häkeln) über Schulisches bis zum Hobby Cheerleader und/oder Artistik im Cabuwazi, dem nahe gelegenen Zirkuszelt. 
Eine Knabberschanze hatten wir zu überwinden (ein Buffett). Das schaffen wir! 

Wir hatten viele gute Gespräche. Am nächsten Freitag, dem 6.12.2019 findet der bezirkliche Tag des Ehrenamtes im Cabuwazi statt. Auch dort werden wir anwesend sein, um die auszuzeichnenden Ehrenamtsleistenden mit unserem Applaus zu würdigen.




Friday for Kiekemal

Heute sind die Kinder der „Kiekemal Grundschule“ (vor Unterrichtsbeginn!) auf die Straße gegangen. Aber anders als die üblichen Freitags-Schulschwänzer fordern sie von der Politik, endlich für bessere Bedingungen in und an ihrer Schule zu sorgen. Diese platzt nämlich aus allen Nähten und macht das Lernen für alle Beteiligten nicht gerade leichter.

Die viel gelobte Schulbau-Offensive kommt nicht voran und statt die mobilen Unterrichtsräume endlich aufzustellen, karrt man die Kinder in Shuttlebussen quer durch den Bezirk. Ja liebe Kinder, so ist es richtig, macht diesen Phrasendreschern im Berliner Senat endlich Beine! 
Diese Politik hat versagt, sie gefährdet Eure Zukunft und das nicht erst seit gestern.

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In der Bezirksverordnetenversammlung rühmt sich die SPD ihrer Kompetenz. Was man, so Stadtrat Lemm, schon allein daran sieht, daß die SPD seit 30 Jahren im Berliner Senat das Schulressort besetzt.
Noch Fragen?
Etwas Bescheidenheit und Demut wären angesichts der Probleme besser angebracht.

Denn der Mangel an Schulplätzen wurde nicht erst mit Beginn der Legislaturperiode offenbar. Ausdrücklich begrüßen wir die Bemühungen des rot-rot-grünen Senats. Wir, die Fraktion der AfD, unterstützen jeden vernünftigen Vorschlag, der zur Verbesserung der Schulsituation in unserem Bezirk führt.
Zum Nicht-oder-doch-Ausbau des Schulstandortes an der Elsenstraße berichtet die Lokalpresse regelmäßig und ausführlich.
Unverständlich ist uns das Gebaren des Senats, dem Bezirksamt immer wieder sprichwörtliche „Knüppel zwischen die Beine zu schmeißen“.

Die Bezirksverwaltung erstellt Berichte, die regelmäßig ergänzt werden. Schulentwicklungsplan und Demographiebericht erfassen die Entwicklung der Schülerzahlen für die Sozialräume fast straßengenau. Anhand der Geburten kann man leicht ausrechnen, wann und wieviele Kinder in welchem Grundschuleinzugsgebiet eingeschult werden müssen. Die Wanderbewegungen in unseren Bezirk hinein und heraus werden statistisch erfaßt.
Woran liegt es, daß die Schulen und Schulplätze nicht ausreichen,
im konkreten Fall der Mahlsdorfer Kiekemal-Grundschule?

Nachtrag am 13.11.2019:
Der Senat stellt seine Bedenken wegen der Alba-Sortieranlage zurück. Ende 2020, Anfang 2021 werden Schul- und Turnhallenruine auf dem Grundstück Elsenstraße Abgetragen und einen neue vierzügige Grundschule mit Turnhalle gebaut.
Hier der Link zur Pressemitteilung des BA




MEB mit Mensa für die Schule am Rosenhain

Es gibt auch gute Nachrichten. Heute wohnten zwei Vertreter unserer AfD-Fraktion der feierlichen Eröffnung eines modularen Ergänzungsbaus (MEB)

auf dem Gelände der Schule am Rosenhain bei. Dieser MEB ist speziell auf die Bedürfnisse von Kindern einer Förderschule ausgerichtet.
Die Einweihung wurde vom zuständigen Stadtrat Herrn Lemm (SPD) vorgenommen. Die Bezirksbürgermeisterin Frau Pohle überbrachte ein Geschenk aus Lauingen, einer der Partnerstädte Marzahn-Hellersdorfs, ein besonderes Vogelhaus. Die Kinder, darunter auch Erstklässler, führten ein Programm auf. Sie sangen herzzerreißend schöne Lieder, z.B. „Bruder Jacob“ oder „hejo, spann den Wagen an“.

Die Direktorin der Schule Frau Junghänel sprach wohl allen Erwachsenen aus dem Herzen, als sie in ihrer Rede nach dem Gesangsvortrag sagte: „Ich habe allen in die Augen geschaut, zugehört, und jetzt weiß ich, warum ich, warum wir alle diesen Beruf lieben!“

Für die Gäste gab es anschließend eine Führung durch das neue Haus. Hut ab! Was hier für die Kinder, wie gesagt Kinder mit körperlichem und geistigen Förderbedarf, bereitgestellt wird, ist einfach überwältigend.
Eigentlich müßte nun auch dem letzten Verfechter sturer Inklusion klar werden, daß eine normale Schule niemals leisten kann, was diese Kinder wirklich brauchen.

Es folgen einige Bilder:




Fortschritte bei der Schulbauoffensive

Nach Jahren des Sparens, „bis es knackt“, des „arm, aber sexy“, ist unser Bezirk an

einem Punkt angekommen, wo in den Schulen gar nichts mehr geht. Kaum eine Schule, die nicht hoffnungslos überbelegt ist. Von Lehrer- und Personalmangel an einigen über Reinigungsprobleme an fast allen bis zum maroden Zustand vieler Schulen – wohin man auch sieht – nur Probleme!

Der Rot-rot-grüne Senat beschloss gleich nach seinem Amtsantritt im Herbst 2016 die Schulbauoffensive. In einem gewaltigen Kraftakt sollen die Versäumnisse der letzten Jahre und Jahrzehnte aufgeholt werden (zur Karte).

Als AfD können wir dem nur zustimmen. Wir wollen diesem wichtigen Anliegen nicht im Wege stehen.
So sitzen wir seit Oktober 2016 in der BVV und hören aufmerksam zu. Vieles muß bedacht sein.
Zuerst muß man wissen, wer zuständig ist. Es ist im Berliner Zuständigkeitsgesetz (AZG) geregelt. Wir unterscheiden die inneren und die äußeren Bedingungen.  „Innen“ ist alles, was mit Lehrstoff und Lehrern zusammenhängt. Verantwortlich ist der Senat mit einer Außenstelle in jedem Bezirk. Früher sagte man: das Schulamt.
„Außen“ ist das Gebäude, das Mobilar und alles drum herum.

„Außen“ ist der Bezirk verantwortlich. Der Bezirk muß also die neue Schulen bauen und die alten sanieren. Der Senat stellt den Bezirken das Geld bereit. „So, nun macht mal!“
Bezirke mit den gleichen Schul-Typenbauten taten sich zusammen.
Um eine Schule von Grund auf zu sanieren, muß sie zuerst leergezogen werden. Der Schulbetrieb findet an einem Ausweichstandort statt. Ist die Schule saniert, wird der Ausweichstandort für die nächste zu sanierende Schule freigemacht. So kommt jede Schule wieder in ihr eigenes Gebäude zurück.
Ein wichtiger Fortschritt bei der Umsetzung der Schubauoffensive ist die Festlegung von drei Ausweichstandorten:
Haltonaer Straße (nahe Elsterwerdaer Platz)
Sebnitzer Straße (nahe der Volkshochschule)
Garzauer Straße (im Cecilienviertel)
Dort wird je eine Schule in Modulbauweise errichtet. Zur Zeit wird noch geprüft, ob auch Turnhallen gleich dazu gebaut werden können.
Diese drei Standorte sind die „Drehscheiben“.
Es war eine Forderung der Senatsverwaltung, die Konzepte bis zum 13.12.2018 vorzulegen. Der Schulbau-Verbund Ost hat den Termin gehalten. Damit ist die Finanzierung der drei neuen Schulen in unserem Bezirk gesichert.
Die AfD-Fraktion weiß um den organisatorischen und Verwaltungsaufwand, die Standorte auszuwählen, zu sichern einschließlich des Auswahlverfahrens für die zu errichtenden Schultypen.
Allen Beteiligten gebührt Achtung und Anerkennung!